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Was ist Latex?

Latex ist eine spezielle Polymerdispersion, ein sogenanntes heterogenes Gemisch aus unterschiedlichen Stoffen in einer wässrigen Phase. Je nach Teilchendurchmesser und Polymergehalt erscheinen Polymerdispersionen als eher trübe bis weiße Flüssigkeiten. In der industriellen Produktion werden solche synthetischen Polymerdispersion vielfach erzeugt und in Form von Klebstoff, Bindemittel oder für Dispersionsfarben verwendet. Auch als Zwischenprodukt in der Kunststoff- und Kautschukindustrie werden Polymerdispersionen oft verwendet. Es gibt auch Polymerdispersionen, die in der Natur vorkommen. Eine der wichtigsten ist der Naturlatex. Man spricht von dem Milchsaft des Gummibaumes. Das als Naturkautschuk benannte Material dient hauptsächlich der Herstellung von Gummi, findet aber neben vielen unterschiedlichen Bereichen auch Anwendung bei der Herstellung von Matratzen.


Welche Eigenschaften hat Naturlatex?


Der Naturlatex oder eben Naturkautschuk wird überwiegend in Südostasien aus dem ursprünglich aus Brasilien stammenden Kautschukbaum gewonnen. Durch das 1839 entwickelte Verfahren der Vulkanisation wird der plastische Kautschuksaft in elastisches Gummi umgewandelt. Der Milchsaft wird mittels Anritzen der Baumrinde freigesetzt und in Behältern aufgefangen. Unvulkanisierter Naturkautschuk ist viskoelastisch. Das bedeutet, er ist leicht verformbar.

Nach der Vulkanisation zeigt Naturkautschuk zwei Elastizitätsbereiche:
Bei tiefen Temperaturen ist er nun elastisch, geht also nach einer Krafteinwirkung vollständig in seine ursprüngliche Form zurück. Bei hohen Temperaturen dagegen ist der Werkstoff nach wie vor viskoelastisch. Im Vergleich zu gängigen synthetischen Varianten ist Naturkautschuk strapazierfähiger.


Darum sind Latexmatratzen so besonders


In der Regel sind Latextmatratzen » sogenannte Mischformen und bestehen aus synthetischem und natürlichem Latex. Matratzen, die ausschließlich aus Naturlatex hergestellt gibt es auch, sind dann aber natürlich preisintensiver. Je höher der Anteil an Naturlatex ist, um so höher ist die Punktelastizität der Latexmatratze. Auch die Qualität der Stützung der Matratze verbessert sich mit der erhöhten Anwendung von Naturlatex. Der Vorteil, dass Naturlatex über ein höheres Raumgewicht verfügt, ist leider gleichzeitig auch ein kleiner Nachteil. Die Matratze fällt dadurch insgesamt schwerer aus. Modelle aus Naturlatex sind also schwerer als zum Beispiel Matratzen die aus Kaltschaum gefertigt werden. Latexmatratzen sind äußerst hygienisch und eignen sich besonders gut für Allergiker/innen. Außerdem sind Sie empfehlenswert für Seiten- und Bauchschläfer, da sie eine sehr gute und elastische Stützleistung aufweisen. Personen, die unter erhöhtem Nachtschweiß leiden, profitieren von einer Latexmatratze mit hohem Naturlatexanteil, denn das natürliche Material ermöglicht eine hohe Atmungsaktivität und damit einen guten Abtransport von Feuchtigkeit und Flüssigkeiten. Bei ausreichender Pflege der Latexmatratze durch regelmäßiges Wenden und einer guten Durchlüftung, bietet die Latexmatratze eine lange Lebensdauer.


Die Eigenschaften von Latex


✓ Polymerdispersion
✓ Reinform: trübe bis weiße Flüssigkeit
✓ Kann synthetisch hergestellt werden
✓ In der Natur: Milchsaft des Gummibaumes
✓ Naturkautschuk zur Herstellung von Gummi durch Vulkanisation
✓ Sehr elastisches Material
✓ Latexmatratzen sind sehr stabil und punktelastisch
✓ Sehr hygienisch und gut geeignet für Allergiker

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