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Was bedeutet Insomnie oder Insomnia?

Mit der Bezeichnung Insomnie oder auch Insomnia wird im deutschen Sprachgebrauch ganz allgemein Schlaflosigkeit beschrieben. Dabei wird nicht zwischen einer organisch bedingten oder einer nicht-organisch bedingten Schlaflosigkeit unterschieden. Der Begriff bezeichnet nicht nur das Fehlen von Schlaf, sondern auch Störungen von Ein- und Durchschlafen. Die Folge ist, das die Betroffenen sich morgens nicht ausgeschlafen fühlen. Neben der Insomnie gibt es noch andere Beeinträchtigungen des Schlafes wie Schlafsucht, Nachtangst, Schlafwandeln oder aber Alpträume.


Die Ursachen der Insomnie


Ursachen für Schlaflosigkeit sind vielfältig. So können äußere Faktoren wie Lärm, Licht, eine falsche Raumtemperatur sowie eine schlechte Belüftung des Raumes oder der Bettwaren dazu führen, dass Körper und Geist nicht zur Ruhe kommen oder in einer latenten Anspannung verharren, die dem Schlaf entgegenwirkt. Eine häufige Ursache von Insomnie ist Stress im Alltag, in der Beziehung oder im Beruf. Häufig leiden bspw. Schichtarbeiter unter Schlaflosigkeit, deren Wechsel des Schlaf-Wach-Rhythmus nicht immer verträglich ist. Auch eine problematische Schlafhygiene kann die Ursache von Insomnie sein. So kann zum Beispiel zu viel Ablenkung den Einschlafprozess erheblich beeinträchtigen. Auch die Einnahme von Koffein, Nikotin und Alkohol kann Schlafstörungen hervorrufen. Manchmal können allerdings gar keine äußeren Ursachen für die Schlaflosigkeit festgemacht werden.


Dann spricht man von „primärer Insomnie“ im Gegensatz zur „sekundären Insomnie“, welche bestimmt ist durch äußere Faktoren, deren Eliminierung unter Umständen zusätzlich die Schlaflosigkeit beheben. Es existieren zudem verschiedene Krankheitsbilder, die mit Schlaflosigkeit oder einer Beeinträchtigung des Schlafes zusammen fallen. Dazu gehören beispielsweise Depressionen, Psychosen, Epilepsie, Demenz, Krampfadernleiden, Schilddrüsenüberfunktion, Refluxkrankheit, Schmerzsyndrome oder die Parkinson-Krankheit.


Ab wann spricht man von Insomnie?


Konkrete Messgrößen, ab wann ein Schlaf nicht mehr erholsam ist, existieren leider trotz der vielen Forschungen nicht. Letztlich ist das abhängig vom subjektiven Empfinden und dem individuellen Biorhythmus des Betroffenen. Im Durchschnitt gelten 7-8 Std. Schlaf für einen Erwachsenen als erholsam, aber einige kommen schon mit 6 Stunden gut aus, andere brauchen gar 9 oder 10 Stunden. Kinder benötigen zwischen 10 und 12 Stunden Schlaf. Mit steigendem Alter nimmt das Schlafbedürfnis stetig ab. Gerade ältere Personen verteilen ihren Schlaf zwischen Tag und Nacht. Schlaflosigkeit wird dann zu einem Problem, wenn die Betroffenen morgens kein Gefühl der Erholung haben. Dann konnten weder der Körper noch das Gehirn regenerieren. Die Folge sind Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Verminderung der Leistungsfähigkeit, körperliche Schwäche (Abgeschlagenheit), seelische Beeinträchtigungen, Gereiztheit und vieles mehr. Wenn Sie das Gefühl haben, regelmäßig unter Schlafstörungen zu leiden, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.


Die Eigenschaften von Inomnie


✓ Insomnie bezeichnet allgemein jede Form der Schlaflosigkeit
✓ Vielfältige Ursachen
✓ Im Durchschnitt gelten 7-8 Stunden als erholsam
✓ chronisches Nicht-erholt-sein am morgen deutet auf Schlafstörungen hin
✓ Bei Schlafstörungen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden

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